Implantat Harvestehude

Lexikon

Fachbegriffe Okklusion

Freiheit in der Zentrik
Freedom in centric, freedom of movement, long centric, Okklusionsfeld nach Hiltebrandt: Mehr oder weniger ausgeprägter okklusaler Bewegungsspielraum, in dem die Spitzen der tragenden Höcker unbeeinflußt von den Höckerabhängen Bewegungen in sagittaler Richtung zwischen der retralen Kontaktposition und der habituellen Interkuspidation und zum Teil auch in transversaler Richtung durchführen können. Eine long centric liegt aber nur dann vor, wenn das Gleiten in streng sagittaler Richtung ohne Veränderung der Vertikaldimension erlolgt und der Gleitweg nicht länger als 1 mm ist.

Frontzahnführung
Die lingualen Flächen der oberen Frontzähne sind in Form und Länge so angelegt, daß sie in jeder Vorschub- oder Seitwärtsbewegung des UK ein sofortiges Klaffen der Seitenzähne bewirken. Bei reinen Lateralbewegungen führen die Eckzähne allein, bei Latero-Protrusionsbewegungen führen die Schneidezähne der entsprechenden Seite mit, bei Protrusionsbewegungen führen mindestens die beiden mittleren oberen Schneidezähne die unteren Schneidezähne. Im Idealfall haben allerdings alle 12 Frontzähne Kontakt.

Gelenkbahnneigung
Kondylenbahnwinkel.

Gelenkkompression
Reduktion der passiven Bewegungskapazität in dorsaler, kranialer oder medialer Richtung.

Gleiten in die Zentrik
slide in centric
Bei Vorkontakten in der retralen Kontaktposition gleitet der UK beim weiteren Zubeißen nach vorn oben in die habituelle Interkuspidation. Außerdem ist ein seitliches Abgleiten möglich, also nach seitlich oben.

Gnathologie
Wissenschaft, die das funktionelle Zusammenspiel der zum Kauorgan gehörenden Strukturen, wie Kiefergelenke, Muskeln, Nerven, Zähne etc. erforscht und die Ergebnisse für die zahnärztliche Behandlung auswertet.


Weitere Themenseiten

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"Feine Zahnheilkunde - Hochwertige Prophylaxe"

Wir stehen nicht nur für eine hochwertige Zahnbehandlung und eine optimale Prophylaxe. Wir möchten unsere Patienten auch informieren.


Implantat

Ein Implantat ist ein im Körper eingepflanztes künstliches Material, das permanent oder zumindest für einen längeren Zeitraum dort verbleiben soll. Das Wort Implantat stammt aus dem Lateinischen und besteht aus der Silbe "In" für "hinein" und dem Verb "plantare" für "einpflanzen". Auch wenn Implantate vielfältig eingesetzt werden, denken die meisten Menschen beim WortImplantat immer an ein Zahnimplantat.

Weltweit gibt es etwa 80 größere Hersteller und über 200-300 unterschiedliche Implantatformen. Die Schraubenimplantate unterscheiden sich vor allem in ihrer Konizität und der Art des Gewindes. Historisch gesehen gab es außer den aktuellen schrauben- oder wurzelförmigen und zylindrischen Implantaten noch diverse andere Formen und Typen. Die meisten dieser Formen haben sich aber in der Praxis nicht bewährt.

Früher wurde auch Keramik als Material für ein Implantat verwendet. Keramik zeichnete sich durch ein hervorragendes Einwachsen aus. Jedoch traten sehr häufig Brüche auf, da Keramik zu spröde ist und der Alterung unterliegt. Knochen ermöglichen mehr oder weniger ausgeprägte Biegungen, die Keramiken nicht mitmachen. Daher hat man von diesem Material heute wieder weitestgehend Abstand genommen.

Implantat-Material
Die zahnärztliche Implantologie ist verhältnismäßig alt. Schon vor 2.000 bis 3.000 Jahren wurden unterschiedliche Materialien für den Ersatz eines Zahnes im Kieferknochen benutzt. Es gibt Schädelfunde, bei denen Reihen von aus Quarz, Elfenbein oder Holz geschnitzten Zähnen gefunden wurden. Auch unterschiedliche Metalle, Eisen und seit dem letzten Jahrhundert auch Kunststoffe wurden für ein Implantat bereits verwendet. Unter allen Fremdkörpern hat sich Titan in den letzten 20 Jahren als am überzeugendsten durchgesetzt. Die Verbindung zwischen der Titanoberfläche und dem Knochen ist unter normalen, infektionsfreien Umständen in vielerlei Hinsicht am zuverlässigsten. Auch kommt es nur sehr selten zu Frakturen des Implantat-Körpers, weil Knochen und Titan über eine vergleichbare Elastizität verfügen. Titan ist biologisch neutral und führt zu keinerlei allergischen Reaktionen. Das liegt daran, dass Titan eine direkte molekulare Verbindung mit dem Knochen eingeht. Bei anderen Materialien ist das nicht der Fall. Man nennt dies Osseointegration.


Harvestehude

Unsere Praxis steht für modernste Zahnbehandlungen und bestmögliche Qualität. Wo andere nur Karies und Parodontitis behandeln, kümmern wir uns um ästhetische Zahnkorrekturen, nicht sichtbare Zahnrestaurationen und mikroskopische Wurzelbehandlungen. Kein Wunder daher, dass viele unserer Patienten auch eine weitere Anfahrt in Kauf nehmen und zum Beispiel aus dem benachbarten Stadtteil Harvestehude kommen.

Hamburg-Harvestehude liegt im Westen der Außenalster, im Süden schließt sich der Stadtteil Rotherbaum an, im Westen Eimsbüttel. Im Norden trennt der Isebekkanal Harvestehude von den Stadtteilen Eppendorf und Hoheluft. Zu Harvestehude gehören die Stadtquartiere Grindel mit dem Universitätsviertel, den größten Teil von Hamburg-Pöseldorf und das Gebiet um den Innocentiapark.

Harvestehude hat seinen Namen von einem ehemaligen Kloster, das von 1293 bis 1530 nordwestlich des heutigen Eichenparks lag. "Dabei handelt es sich um eine Übertragung vom vormaligen Standort des Klosters, Herwardeshude am Pepermölenbek bei dem späteren Altona. In der wörtlichen Übersetzung wäre die Bedeutung Stapelplatz an einer Fährstelle (Hude) des Hüters des Heeres (Herward), allerdings war Herward im 12. und 13. Jahrhundert ein regional überaus gebräuchlicher Name, so dass die naheliegende Vermutung, ein gewisser Herward habe die Anlegestelle an diesem Ort, dem Pepermöhlenbek, gegründet, weit verbreitet in der Literatur zu finden ist. Nach dem Umzug an die Alster nannten die Nonnen ihr Kloster "In valle virginum" (Jungfrauenthal), doch der volkstümliche Name blieb: Die Frauen von Herwardeshude, aus dem sich schließlich in sprachlicher Veränderung und aus Wortspielerei der Name Harvestehude entwickelte. Der Hamburger Geschichten- und Sagenschreiber Otto Beneke führte dazu aus, dass diesen Ort "manche gute Hamburger, da ein Winterhude gegenüber liegt, auch wohl Herbstehude nennen und zwar gar nicht so irrig, denn 'Harvest' ist das plattdeutsche Wort für Herbst." (Quelle: Wikipedia)

Im Jahre 1860 wurde das Gut Harvestehude von einem Konsortium wohlhabender Hamburger Bürger aufgekauft und erschlossen. Ein planmäßiges Straßennetz wurde angelegt und das Gebiet zumeist an Immobilienspekulanten weiterverkauft. Diese sorgten dafür, dass auf den parzellierten Grundstücken Villen und vornehme Etagenhäuser zum Verkauf und zur Vermietung an Angehörige der Hamburger Oberschicht und des Mittelstandes errichtet wurden. Dadurch und duerch die Lage wurde Harvestehude wurde zu einem der vornehmsten Viertel Hamburgs. Der Name des zu Harvestehude gehörenden Stadtteils Pöseldorf soll übrigens von "Pöseln" stammen, was so viel wie "gärtnerisches Herumwirtschaften ohne großen wirtschaftlichen Erfolg" bedeutete.