Zahnimplantat Hamburg-Rotherbaum

Lexikon

Fachbegriffe Okklusion

Eckzahnführung
Durch das Gleiten der unteren Eckzähne auf den lingualen Konkavitäten der oberen Eckzähne entkuppeln bei Seitwärtsbewegungen des UK alle Seitenzähne sofort.

Eckzahnführungswinkel
Bei reinen Lateralbewegungen fuhren die Eckzähne so, dass die Seitenzähne diskludieren. Dabei sollte der Eckzahnfuhrungswinkel in Beziehung zur horizontalen Kondylarbahnneigung stehen.

Einschleifen
Das gezielte Entfernen von Zahnsubstanz am natürlichen oder künstlichen Gebiß zur Erzielung der angestrebten Okklusionsform (sogenanntes selektives Einschleifen), davon zu trennen das ästhetische Einschleifen im Frontzahnberelch zur Verbesserung des Aussehens.

Facettenkontakt
Kauflächenzentrale Schliffacetten zeigen am Patienten bei Einnahme der habituellen Okklusion und Überprüfung mit Okklusionsfolie eine Kontaktfläche. Auch am Modell muss sich dieser l(ontakt wieder finden lassen; auf grund des starren Gipsmodelles meist jedoch nur als Kontaktpunkt.

Fehlkontakte
Früh- oder Vorkontakte: Okklusale Kontakte, die den Zahn unphysiologisch belasten. Verursachen beim Zusammenbeißen der Zähne entweder ein Abgleiten des UK oder/und eine Stellungsänderung des Zahnes. Bewirken in der Totalprothetik ein Kippen der Prothesen. Fehlkontakte sind stets zu beseitigen bzw. zu vermeiden.

Fehlokklusion
Malokklusion, eine Fehlokklusion ist eine Kontaktrelation der Kaufläche, welche die allgemeinen Gesetze der Okklusion nicht erfüllt.

Fischer-Winkel
Die Differenz zwischen den Gelenkbahnen bei Vorschub- und Seitwärtsbewegungen des Unterkiefers auf der Mediotrusionsseite (5 bis 10 Grad).


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"Feine Zahnheilkunde - Hochwertige Prophylaxe"

Wir stehen nicht nur für eine hochwertige Zahnbehandlung und eine optimale Prophylaxe. Wir möchten unsere Patienten auch informieren.


Zahnimplantat

Das Wort Zahnimplantat leitet sich vom lateinischen Wort planta für "Steckling" oder "Setzling"ab. Ein Zahnimplantat ist ein in den Kieferknochen eingesetzter Fremdkörper. Das Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit dem Einsetzen von Zahnimplantaten in den Kieferknochen beschäftigt, wird als Implantologie bezeichnet. Durch ihre Verwendbarkeit als Träger von Zahnersatz übernehmen Zahnimplantate die Funktion künstlicher Zahnwurzeln. Hierbei werden sie im Allgemeinen über ein Schraubgewinde in den Kieferknochen eingedreht oder einfach auch nur eingesteckt. Das Implantat verbindet sich innerhalb von 3 bis 6 Monaten mit dem umgebenden Knochen zu einer festen, äußerst belastungsfähigen Trägereinheit, was mit Osseointegration bezeichnet wird.

Für Zahnimplantate geeignete Patienten
Früher war die Auswahl des geeigneten Patienten ein wichtiger Aspekt bei der Behandlung. Heute hat man in Hinblick auf Form und Material genügende Erkenntnisse gesammelt, so dass ein erfahrener Implantologe nahezu jeden Patient erfolgreich mit einem Implantat behandeln kann. Im Vordergrund der noch möglichen Komplikationen stehen alle Faktoren, die eine Infektion begünstigen.
Patienten, bei denen gerade eine Chemotherapie zum Einsatz kommt, haben eine nur eingeschränkte Immunabwehr. Die Regenerationsfähigkeit des Gewebes während der Einheilungsphase nach der Implantation kann dadurch stark eingeschränkt sein. Daher sollte bei solchen Patienten zunächst die Chemotherapie beendet werden und erst einige Monate danach ein Implantat eingesetzt werden.

Wenn bei einem Patienten nicht genug Knochen vorhanden ist, weil er zum Beispiel lange Jahre eine herausnehmbare Zahnprothese getragen hat, kann eventuell ein Implantat normaler Größe nicht eingesetzt werden. Dann muss entweder ein kleineres Implantat gewählt werden oder der Knochen muss an der entsprechenden Stelle durch geeignete chirurgische Maßnahmen aufgebaut werden. Dies kann entweder mit synthetischem Knochenersatzmaterial geschehen oder durch Schaffung eines geschlossenen Hohlraums, in den dann Knochensubstanz einwachsen kann. Im Prinzip wächst Knochengewebe genauso nach wie Weichgewebe. Er benötigt wegen seiner geringeren Stoffwechselrate jedoch sehr viel länger dafür. Eine vollständige Knochenregeneration dauert beim Menschen ca. 10 Jahre. Im Vergleich dazu beträgt die Regeneration aller Leberzellen nur ca. 6 Monate.

Implantat und Knochenqualität
Es gibt keine "schlechten Knochen", sondern nur dichte oder weniger dichte, schwammige Knochen. Schwammige Knochen sind mit zahlreichen Hohlräumen durchsetzt, so dass der mechanische Kontakt zum Implantat geringer ist als beim dichten Knochen. Für den Halt eines Implantates ist dieser Gewebetyp daher nur bedingt geeignet und zeigt für Implantate mit wenig Oberfläche weniger Haftungsmöglichkeiten. In diesem Fall kann man nur ein flaches blattförmiges Implantat verwenden, weil es eine vierfach größere Oberfläche im Vergleich zu seinem Volumen hat.


Hamburg-Rotherbaum

Unsere Praxis steht für modernste Zahnbehandlungen und bestmögliche Qualität. Wo andere nur Karies und Parodontitis behandeln, kümmern wir uns um ästhetische Zahnkorrekturen, nicht sichtbare Zahnrestaurationen und mikroskopische Wurzelbehandlungen. Kein Wunder daher, dass viele unserer Patienten auch eine weitere Anfahrt in Kauf nehmen und zum Beispiel aus dem benachbarten Stadtteil Rotherbaum kommen. Rotherbaum ist ein Hamburger Stadtteil, der zum Bezirk Eimsbüttel gehört. Häufig wird mit Rotherbaum auch das Wohngebiet um die Rothenbaumchaussee bezeichnet.

Rotherbaum liegt im Westen der Außenalster mit dem Stadtteil St. Georg im Osten, Harvestehude im Norden, den Stadtteilen Eimsbüttel im Nordwesten und der Sternschanze im Südwesten. Der Name Rotherbaum wurde vom Rothen Baum abgeleitet, einem vorgelagerten Wachtposten an der Rothenbaumchaussee in der Zeit der Stadtbefestigung. Das ehemalige Dammtor war früher der Übergangspunkt von Hamburg zu den nordwestlich angrenzenden Ortschaften. Vor dem Stadttor lagen im späten 18. Jahrhundert vor allem Landhäuser und Gartengrundstücke. Der Schiffsmakler John Fontenay erwarb im Jahre 1816 vor dem Dammtor viele Ländereien. Nach der Aufhebung der Torsperre um 1860 wurde das Gebiet zunehmend besiedelt. Wohlhabende Bürger bebauten vor allem das Gebiet östlich der Rothenbaumchaussee mit Villen und Stadthäusern.

Im Stadtteil Rotherbaum liegt die Universität der Freien und Hansestadt Hamburg. Außerdem befindet sich dort das Museum für Völkerkunde, der Norddeutsche Rundfunk aber auch viele Verwaltunggebäude und Konsulate, die die Entwicklung des Stadtteils Rotherbaum maßgeblich prägten.